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Wein-News im Februar 2015 vom 05.02.2015
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Rotwein aus Deutschland - ein paar Zahlen

Laut einer Erfassung aus dem Jahr 2012, die das Statistische Bundesamt und der Deutsche Weinbauverband durchgeführt haben, liegt der deutsche Rotwein immer noch weit hinter dem hierzulande beliebten Klassiker Weißwein. Die Rotweinrebsorten machten in diesem Jahr gerade mal 36% der Gesamtmenge aus. Der Großteil der Rebfläche bleibt den Weißweinsorten überlassen. Und nicht zu Unrecht. Man könnte tatsächlich von einer Spezialisierung sprechen, die der deutsche Weinanbau durchgeführt hat.

Die Rebsorten Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner sind weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und zählen zu den hochwertigsten Weinen der Welt. Und obwohl in den letzten Jahren der Ruf der deutschen Rotweine nicht gerade gut war, sind sie mittlerweile ebenfalls sehr beliebt. Woher kommt das? Die heutige Qualität des deutschen Rotweins ist entsprechend hoch und seine Vielfalt ist groß.

Deutsche Rotweine spielen in der ersten Liga mit

Wenn man sich einen Rotwein vorstellt, erscheint im Kopf irgendwie automatsich auch ein Bild aus der Weinregion Frankreich: Weinfelder, ein kleines Chateau, Käse und Brot. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der französische Wein lange Zeit den Markt und die Geschmäcker beim Rotwein dominiert hat. Weinliebhaber aus aller Welt haben aber mittlerweile auch die deutschen Rotweine für sich entdeckt. Ein Dornfelder, der einen kräftigen Körper hat, oder ein Spätburgunder, der frisch und fast ein bisschen herb schmeckt, haben zwar keine Rebe zu Grunde gelegt, die von der südländischen Sonne profitieren konnte. Dennoch sind die Anbaugebiete und Böden in Deutschland nicht zuletzt durch die Fachkenntnis der deutschen Winzer und Weinbauern nicht zu unterschätzen.

Händler und Winzer erfreuen sich eines steigenden Rotwein-Absatzes

Auch die Weinhändler haben sich vermehrt spezialisiert. Musste man früher, wenn es die beste Qualität sein sollte, auf die Importe aus dem Ausland zählen, haben die deutschen Rotweine ihren festen Platz in den Verkuafregalen gefunden. Aber auch der Onlinehandel ist längst etabliert. Im Internet findet man beispielsweise eine breite Auswahl an hochwertigem deutschem Rotwein bei hawesko.de. Edle Pfälzer Spätburgunder, die preismäßg in einer hohen Klasse spielen, finden sich ebenso wie fränkische Rote mit vollem Charakter für den kleineren Geldbeutel. Hawesko ist Deutschlands führender Anbieter für den Wein- und Sektversand und bietet dementsprechenden Service. Vor allem, wer sich ein bisschen auskennt und weiß, was er will, findet dort höchstwahrscheinlich das ein oder andere Schmuckstück.

Vielfalt und Fachkraft: Die deutschen Weinbauern sind fit für den Markt

Der Standort deutscher Rotweine liegt nicht nur im Süden von Deutschland, die Weine sind aber trotzdem hervorragend. Gerade das vielfältige klimatische Geschehen macht die deutschen Weine aus und auch das sogenannte Bodengefüge hat Anteil an der Qualität und dem Geschmack. Und auch schon seit sehr langer Zeit sind die Standards festgesetzt: Denn ein deutscher Qualitätsrotwein muss den Normen genügen. Seit nunmehr 1971 gibt es diese Qualitätsnormen und nicht nur die Weinbauern freuen sich über die geprüfte Qualität. Auch die Kunden sind voll und ganz zufrieden.

 
Vielleicht dauert es noch etwas, bis man das eingangs erwähnte Bild aus dem Kopf bekommen hat und bei dem Wort Rotwein nicht an die Weinregion Bordeaux, sondern z.B. an Rotweine aus der Wenregion Baden denkt. Die deutschen Weinbauern haben auf jeden Fall ein hochwertiges Produkt anzubieten. Und die aktuellen Verkaufszahlen aus dem Jahr 2014, die noch nicht vorliegen, werden sicherlich dafür sprechen.

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