Rebsorten

Weisse Rebsorten

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Rote Rebsorten

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Alle Angaben in der Rubrik Rebsorten, wurden nach ausführlichen Recherchen, in mehreren Quellen erarbeitet.

Fehler und Ungenauigkeiten sind dennoch nicht auszuschließen. Sollten Sie etwas entdecken, was Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist, senden Sie uns bitte eine e-mail an info@weingueter.de.

Ebenfalls bitten wir alle Weinkenner, uns ergänzende Informationen zu den Rebsorten mitzuteilen. Das müssen nicht nur Fachinformationen sein, sondern auch allgemeines über die Rebsorten, ihre Anbaugebiete, Besonderheiten etc. Uns interessieren daneben aber auch Geschichten, Anekdoten, Land und Leute etc., die mit den entsprechenden Rebsorten/Weinen in Verbindung stehen.

Alles, was diese Rubrik für jeden Weinfreund noch interessanter und lesenswerter macht, ist willkommen. Im Voraus also ganz herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit und e-mails.

Ihr Team von weingueter.de

Aus unserer Rebsorten-Datenbank

Roter Traminer

Herkunft: Griechenland oder Norditalien
Kenn-Nr.: RBE 516  •  zugelassen seit: 1956  •  geschützt seit:
Farbe: gelbgrün
Geruch: bukettreich
Geschmack: fruchtig, körperreich
Roter Traminer ist eine weiße Rebsorte, deren Herkunft vermutlich in Südeuropa liegt. Ihren Namen hat die Rebe vermutlich aus dem Südtiroler Ort Tramin. Die Sorte wurde bereits 1500 im Mischsatz angebaut. Die Weine sind pikant und körperreich. Die Rebsorte ist sehr anspruchsvoll, was die Lage und den Boden betrifft. Roter Traminer ist nahezu in jeder größeren Weinbauregion der Welt zu finden.
Synonyme: Gewürztraminer

Deckrot

Herkunft: Ruländer x Fäbertraube
Kenn-Nr.: RBE 31  •  zugelassen seit: 1971  •  geschützt seit:
Farbe: dunkelrot
Geruch: neutral
Geschmack: neutral
1938 kreuzte Dr. Johannes Zimmermann am Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg die Rebsorten Ruländer und Fäbertraube. Die dabei entstandene Rebsorte Deckrot erhielt erst 1971 ihre Zulassung. Die Rebe ist sehr anspruchsvoll bei den Lagen, erbringt nur mittlere Erträge, und für den sortenreinen Anbau wird Deckrot kaum genutzt. Dennoch erweist diese Sorte eine Resistenz gegen Krankheiten wie Oidium.

Ehrenbreitsteiner

Herkunft: Ehrenfelser x Reichensteiner
Kenn-Nr.: RBE 94  •  zugelassen seit: 1994  •  geschützt seit: 1994
Farbe: gelbgrün
Geruch: neutral, duftig
Geschmack: fruchtig, neutral, harmonisch
Ehrenbreitsteiner wurde 1964 an der Forschungsanstalt Geisenheim von Professor Helmut Becker gezüchtet. Die Sorte ist eine Kreuzung aus den Rebsorten Ehrenfelser und Reichensteiner. Becker wollte neue Rebsorten, die gegen Reblaus und Pilze widerstandsfähiger sind, züchten. Zu diesen Neuzüchtungen gehören auch die Rebsorten Dakapo, Prinzipal, Rondo und Saphira. Ehrenbreitsteiner bevorzugt anspruchlose Lagen und reift relativ früh. In Deutschland ist der Anbau nur auf eine kleine Fläche beschränkt.