Wein-News im Oktober 2009 vom 14.10.2009
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Halbtrockener Genuss

Die Höhe des vorhandenen Zuckeranteils bestimmt, ob ein Wein eher trocken oder süß wirkt. Die halbtrockenen Weine haben eine leichte Restsüße, die nach dem Weingesetz bei zwischen 10 und 18 g/l liegen darf. Dahingegen gilt ein Wein bei einem Zuckergehalt von unter 9 g/l als trocken, zwischen 19 und 45 g/l als lieblich und alles darüber ist süßer Wein. Je länger ein Wein gärt, desto mehr Zucker verwandelt sich in Alkohol und desto trockener wird er.

Da die Süße hauptsächlich an der Zungenspitze geschmeckt wird, bestimmt sie auch oft den ersten Eindruck beim Verkosten eines Weines. Jedoch spielen auch andere Faktoren wie Säuregehalt oder die Temperatur eine große Rolle. Hat ein halbtrockener Wein z.B. einen hohen Säuregehalt, so schmeckt er fast trocken, bei niedrigem Säuregehalt dagegen süß.

Daher gelten bei Schaumweinen mit ihrer Kohlensäure auch andere Grenzwerte als bei Wein: Halbtrocken (demi sec, medium dry) sind hier die Produkte mit einem Restzuckergehalt zwischen 33 und 50 g/l.


Quelle: www.infowein.de

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