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Wein-News im März 2010 vom 29.03.2010
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Weingut Martin Notz und Weinbau Stärk haben besten Lemberger 2010. Auf den Plätzen 2 bzw. 3: Die Fellbacher Weingärtner e.G.; Weingut Zaiß; Weingut Laicher, Weingut Merkle, Staatsweingut Weinsberg und Weinmanufaktur Untertürkheim.

Bei der 18. Verleihung des Lemberger-Preises am 15. März in Vaihingen stellten 43 Weingüter sowie 29 Genossenschaften und Kellereien 198 verschiedene Lemberger Weine beim Wettbewerb vor. Als Preis für den besten Lemberger in drei verschiedenen Kategorien wurde jeweils ein "Vaihinger Löwe" vergeben.

Die württembergische Weinkönigin Julia Nägele aus Hessigheim pries den Lemberger als "Antwort Württembergs auf die großen Weine des Südens" an.
Seit der ersten Vergabe eines "Vaihinger Löwen" haben sich die Anbauflächen des Lembergers auf 1.600 Hektar verdreifacht, andere Rebsorten gehen dafür zurück, berichtet der Gündelbacher Wengerter und CDU-Landtagsabgeordneter Albrecht Fischer.

Württemberg dominiert in Deutschland ganz klar beim Lemberger Anbau
Über zwei Vaihinger Löwen durfte sich Martin Notz aus Hohenhaslach in den Kategorien "trocken" und "höhere Restsüße als gesetzlich trocken" freuen. In der Kategorie "im Barrique-Fass ausgebaut" nahm der Weinbau Stärk aus Oberriexingen die Trophäe entgegen. Auch ein Wengerter aus dem Enzkreis kam auf das Siegertreppchen: Sebastian Zaiß aus Schützingen freute sich über den dritten Platz in der Kategorie "trocken". Den zweiten Preis in dieser Kategorie ging an die Fellbacher Weingärtner e.G. In der Kategorie "höhere Restsüße als gesetzlich trocken" durfte sich das Weingut Laicher über einen zweiten Platz sowie Anja und Georg Merkle vom Weingut Merkle aus Ochsenbach über den dritten Platz freuen. In der Kategorie "Lemberger, trocken im Barrique-Fass ausgebaut" ging der zweite Platz an das Staatsweingut Weinsberg und der dritte Platz an die Weinmanufaktur Untertürkheim.

Der "Vaihinger Löwe" ist der einzige Lemberger-Wettbewerb in Deutschland. Benannt ist er nach dem Wappentier der Stadt Vaihingen.

Die Sieger des Lemberger-Preises 2010:

Kategorie "trocken"
1. Martin Notz, Hohenhaslach, 2008er Hohenhaslacher Kirchberg Spätlese
2. Fellbacher Weingärtner eG, 2007er Fellbacher Goldberg
3. Weingut Zaiß, Schützingen, 2007er Schützinger Heiligenberg

Kategorie "höhere Restsüße als gesetzlich trocken"
1. Martin Notz, Hohenhaslach, 2008er Hohenhaslacher Kirchberg Auslese
2. Weingut Laicher, Obersulm-Willsbach, 2008er***
2. Weingut Merkle, Ochsenbach, 2008er Liebenberg "Alte Reben"

Kategorie "im Barrique-Fass ausgebaut, trocken"
1. Weinbau Stärk, Oberriexingen, 2008er**
2. Staatsweingut Weinsberg, 2007er HADES
3. Weinmanufaktur Untertürkheim, 2007er***

Quelle: Pforzheimer Zeitung, Ludwigsburger Kreiszeitung
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