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Wein-News im September 2006 vom 01.09.2006
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Herbst - die Saison für Federweißer

Besonders die frühreifen Sorten wie Ortega, Huxel- und Siegerrebe sind vielerorts schon reif genug um die herbstliche Saison des Federweißen anzukündigen.

Unter "Federweiße" versteht man einen Traubenmost der auf dem Weg zum Wein ist. In den Fässern verwandeln Hefen den Zucker des Traubensaftes in Alkohol und Kohlensäure um, wobei sich der Most weißlich verfärbt. Diese milchig trübe Farbe lässt an kleine wirbelnde Federn denken - daher hat der Federweiße seinen Namen.

Zuerst schmeckt Federweißer wie prickelnder Traubensaft und damit sehr süß. Mit fortschreitender Gärung wird er zunehmend trockener. Wenn die Gärung etwa zur Hälfte abgelaufen ist wird er am liebsten getrunken. In diesem Stadium hat er etwa 4 bis 5 % Vol. Alkohol. Doch wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, ist Geschmackssache. Das Tempo der Entwicklung hat jeder selbst in der Hand: Soll der Geschmack so bleiben wie er ist sollte man den Federweißen in den Kühlschrank stellen. Soll er sich jedoch weiter entfalten so hilft schon Zimmertemperatur um die Gärung fortzusetzen. Nur sollten die Flaschen nicht fest geschlossen sein: die bei der Gärung entstehende Kohlensäure sollte entweichen können damit der Druck die Flasche nicht zum bersten bringt.

Quelle: DWI Newsletter August

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